„Interkultureller Dialog in den chinesisch-europäischen Beziehungen“


    Xinhua, Rom, 6. Juli (Reporter Zhang Huan und Yang Yating) — Eine Reihe akademischer Veranstaltungen unter dem Titel „Von einer gemeinsamen Geschichte zu einer gemeinsamen Zukunft: Interkultureller Dialog in den chinesisch-europäischen Beziehungen“ fand kürzlich in Rom, Italien, statt. Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus chinesischen und europäischen Hochschulen, Denkfabriken und internationalen Organisationen diskutierten eingehend über Themen wie den zivilisatorischen Austau-sch zwischen China und Europa, globale Governance und akademische Zusammenarbeit.

    Die Veranstaltung wurde von der renommierten europäischen Verlagsgruppe De Gruyter Brill ausgerichtet und gemeinsam vom Zentr-um für Austausch und gegenseitiges Lernen der Zivilisationen der Universität Xiamen, der School of Public Affairs und dem Französisc-hen Forschungsinstitut der Zhejiang-Universität sowie dem Zentrum für internationale und strategische Studien der LUISS-Universität in Italien mitorganisiert. Während der Veranstaltung wurde die Erstausgabe der neuen Zeitschrift Intercultural Dialogue von Brill, eine Sonde-rausgabe zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und der EU, offiziell vorgestellt. De Gruyter Bri-ll kündigte außerdem die neue Buchreihe „Maritime Seidenstraße und zivilisatorischer Austausch“ an und gab offiziell die Gründung der „Chinesisch-europäischen Gemeinschaft für gegenseitiges Lernen der Zivilisationen“ bekannt.

    Den Angaben zufolge vereint diese Gemeinschaft mehrere Hochschulen, Forschungseinrichtungen und unabhängige Wissenschaftleri-nnen und Wissenschaftler aus China und Europa. Ziel ist es, langfristige Zusammenarbeit zwischen chinesischen und europäischen Part-nern durch akademischen Austausch, gemeinsame Forschung, gemeinsame Publikationen und Konferenzen zu fördern.



Das Foto zeigt den Runden Tisch „Von einer gemeinsamen Geschichte zu einer gemeinsamen Zukunft: Interkultureller Dialog in den chinesisch-europäischen Beziehungen“, aufgenommen am 2. Juli. Foto: Xinhua, bereitgestellt von den Interviewten.

    

    Liu Yue, Chefredakteurin der Zeitschrift Intercultural Dialogue und Professorin an der Universität Xiamen, erklärte, die Zeitschrift wolle eine langfristig offene internationale akademische Plattform schaffen, die chinesische und europäische Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler mit unterschiedlichen disziplinären Hintergründen zusammenbringt und die Forschung zum interkulturellen Austausch fördert. Shen Wei, Gastherausgeber der Erstausgabe und Qiushi-Lehrstuhlprofessor an der Zhejiang-Universität, sagte, Rom sei als bedeutende S-tadt, in der verschiedene Zivilisationen seit Langem aufeinandertreffen, ein besonders sinnvoller Ort für diese Veranstaltung. Er hoffe, d-ass eine kontinuierliche akademische Zusammenarbeit das gegenseitige Verständnis zwischen China und Europa vertiefen werde. Tizian-a Lippiello, Rektorin der Universität Ca’ Foscari Venedig, sagte in einer Videobotschaft, sie hoffe, dass Intercultural Dialogue und die „Chi-nesisch-europäische Gemeinschaft für gegenseitiges Lernen der Zivilisationen“ zu wichtigen Plattformen für die Vertiefung der akademi-schen Zusammenarbeit zwischen Europa und China, den Jugendaustausch und das gegenseitige kulturelle Lernen würden.

    Im Rahmen der Hauptvorträge erklärte der ehemalige Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen, Pino Arlacchi, dass die Welt derze-it eine bedeutende Neuordnung der eurasischen Beziehungen erlebe. Der Dialog zwischen Zivilisationen helfe der internationalen Geme-inschaft stärker als ideologische Konfrontation dabei, das heutige China zu verstehen. Seiner Ansicht nach bietet Chinas Entwicklungser-fahrung Europa wertvolle Anregungen, um staatliche Planung, den Aufbau öffentlicher Institutionen und langfristige wirtschaftliche Stra-tegien neu zu überdenken.

    Thomas Geisel, Mitglied des Europäischen Parlaments und ehemaliger Oberbürgermeister von Düsseldorf, sagte, dass die Beziehung-en zwischen China und Europa zwar derzeit vor einigen Herausforderungen stünden, beide Seiten jedoch breite gemeinsame Interessen in Bereichen wie Wirtschaft, Handel und zwischenmenschlichem Austausch hätten. Man solle an offenem Dialog, gegenseitigem Respekt -und zivilisatorischem Austausch festhalten, um globale Herausforderungen wie Klimawandel, technologische Transformation und internat-ionale Sicherheit gemeinsam zu bewältigen.

    Beim anschließenden Runden Tisch diskutierten Expertinnen und Experten aus Italien, Deutschland und anderen Ländern über den zi-vilisatorischen Austausch zwischen China und Europa. Die Teilnehmenden waren der Ansicht, dass die Kontakte zwischen China und E-uropa eine lange Geschichte haben. Die Seidenstraße sei nicht nur ein Handelsweg gewesen, der Eurasien verband, sondern auch ein wic-htiges Bindeglied für Austausch und gegenseitiges Lernen zwischen verschiedenen Zivilisationen. Angesichts der aktuellen international-en Lage trügen eine Stärkung der historischen Forschung, eine Vertiefung der akademischen Zusammenarbeit und die Förderung des kul-turellen Austauschs dazu bei, das gegenseitige Verständnis zwischen China und Europa zu verbessern und neue Impulse für die langfristi-ge Entwicklung der chinesisch-europäischen Beziehungen zu geben.


Quelle:

https://h.xinhuaxmt.com/vh512/share/13183196?docid=13183196&newstype=1001&d=1352762&channel=weixin&time=1783327708867




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